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Unter Diabetes versteht man die Höhe des Glucoseanteils im Blut. Wenn dieser dauerhaft erhöht ist, liegt meist ein Diabetes mellitus vor. Symptome sind oft ständiges Durstgefühl, häufiges Wasserlassen, eine erhöhte Infektneigung. Glucose ist ein wichtiger Energielieferant. Das Gehirn, die roten Blutkörperchen und das Nierenmark sind zur Energiegewinnung auf Glucose angewiesen, alle anderen Körperzellen gewinnen sie vorrangig beim Fettstoffwechsel. |
Der Blutzucker liegt normalerweise nüchtern unter 100 mg/dl (Milligramm pro Deziliter). Er steigt nach dem Essen auf maximal 140 mg/dl an. Werte darüber können auf eine gestörte Zuckerverwertung (gestörte Glukosetoleranz) oder einen Diabetes mellitus hindeuten. Um dies herauszufinden, ist ein oraler Glukosetoleranztest (oGTT) nötig. Die hohen Blutzuckerwerte bei langjährigem Diabetes mellitus führen zu Folgeerkrankungen, vorwiegend an Augen, Nieren, Nervensystem, Herz, Gehirn und Gefäßen.
Unsere Tipps sind kein Ersatz für ärztliche Behandlung!
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